Die Technologie hat sich weiter entwickelt, als die Menschheit es sich je hätte vorstellen können, und sie entwickelt sich immer schneller. Neue Technologien erleichtern Hackern den Zugriff auf private Informationen. Deshalb müssen wir unseren Teil zum Schutz beitragen.
Fast jeder Mensch besitzt mittlerweile ein Smartphone, sogar Kinder! Das bietet viele Möglichkeiten, das Handy effizient zu schützen oder sich versehentlich einem Cyberangriff auszusetzen. Heute untersuchen wir einige der schlimmsten Fehler bei der Cybersicherheit, die Sie vermeiden sollten, um online geschützt zu sein.
Klicken auf verdächtige Links
Das Anklicken verdächtiger Links zu vermeiden, ist ein Tipp, den man in den Nachrichten immer wieder sieht, da Hacker ständig neue Wege finden, um Menschen dazu zu bringen, ihre Informationen preiszugeben.
Mit einem Minicomputer in Ihrer Hand fällt es Kriminellen leichter, Sie zum Klicken auf ihre schädlichen Links zu verleiten. Dies nennt man „Phishing“. Dabei werden einem Opfer falsche Links gesendet, um dessen Informationen zu stehlen.
Beispielsweise könnte jemand eine SMS erhalten, in der ihm mitgeteilt wird, dass ihm ein Kredit in Höhe von 100.000 US-Dollar vorab genehmigt wurde. Es kann auch sein, dass die SMS genau zum richtigen Zeitpunkt eintrifft (das Opfer hat diesen Monat möglicherweise Probleme, die Miete zu zahlen), und der Hacker hat die Person nun genau dort, wo er sie haben will.
Achten Sie zunächst auf Grammatikfehler und Rechtschreibfehler. So erkennen Sie Betrugsversuche sicher. Auch professionelle Unternehmen können solche Fehler machen, aber nur selten. Denken Sie daran: Es ist immer am besten, das Unternehmen zu googeln, zu recherchieren und gegebenenfalls sogar anzurufen, um sicherzustellen, dass die SMS tatsächlich gesendet wurde.
Denken: „Mir wird das nicht passieren.“
In den Nachrichten finden Sie Millionen von Tipps zur Hackerabwehr, weil Hackerangriffe täglich stattfinden. Tatsächlich kommt es
alle 39 Sekunden zu einem Hackerangriff.
Ein großer Teil der Weltbevölkerung ist jedes Jahr Opfer eines Cyberangriffs. Auch wenn Ihnen das vielleicht noch nicht passiert ist, ist es möglich, dass auch Sie davon betroffen sind, wenn Sie nicht den richtigen Cyberschutz eingerichtet haben.
Das Unterschätzen von Cybersicherheitsbedrohungen kann Sie gefährden und sich negativ auf Ihr Privat- und Berufsleben auswirken. Indem Sie jedoch die richtigen Cybersicherheitstipps befolgen, verhindern Sie den Zugriff von Hackern auf Ihre Informationen.
Zufällige „Follower“ akzeptieren
Einer der größten Fehler, den viele Menschen auf verschiedenen Social-Media-Plattformen machen, besteht darin, zufällige Follower zu akzeptieren, ohne sie vorher zu recherchieren.
Nehmen wir zum Beispiel an, Sie haben gerade eine Freundschaftsanfrage von einem Freund erhalten. Es erscheint harmlos, sie anzunehmen, also klicken Sie auf „Bestätigen“. Aber Moment mal: Ist der Freund nicht schon in Ihrer Freundesliste? Vielleicht hat er ein neues Konto erstellt. Ein paar Tage später hackt sich jemand in dieses Social-Media-Konto ein …
Das passiert häufiger, als Sie denken. Hacker erstellen neue Konten mit Fotos und Informationen aus vorhandenen Profilen, um Leuten vorzutäuschen, sie seien Freunde.
Wenn Sie eine Anfrage von einem bestehenden Freund erhalten, fragen Sie ihn, ob er ein neues Konto erstellt hat. Wenn er nein sagt, haben Sie gerade einen Hacker erwischt. Der nächste Schritt besteht darin, ihn zu melden.
Passwörter wiederverwenden
Die Wiederverwendung von Passwörtern ist für Hacker eine der einfachsten Möglichkeiten, an Ihre Daten zu gelangen. Hier sind einige Methoden, mit denen sie sich in Ihr Konto hacken:
- Brute Force: Dabei errät ein Krimineller einfach alle möglichen Passwortkombinationen. Diese Methode kann langsam und ineffektiv sein (es sei denn, Sie verwenden Password123).
- Wörterbuch: Hacker verwenden diese Methode, wenn sie verschiedene Passwörter in einem Wörterbuch überprüfen, um alle bekannten Wörter und häufig verwendeten Passwörter zu ermitteln, die Sie möglicherweise in der Vergangenheit verwendet haben.
- Social Engineering: Dies ist wahrscheinlich die gefährlichste Methode, mit der Kriminelle unsere Informationen stehlen. Dabei analysieren sie Ihre Social-Media-Konten, um Ihre Interessen, Partner, Haustiere und mehr herauszufinden. 15 % der Bevölkerung verwenden Tiernamen als Passwörter. Sie nutzen die Informationen, die Sie online angeben, um Ihre Passwörter zu knacken.
- Phishing: Wie bereits erwähnt, ist Phishing eine weitere Form eines Cyberangriffs, bei dem ein Hacker Ihnen falsche URLs sendet, um Sie zur Eingabe persönlicher Daten zu verleiten.
- Malware: Wenn Sie eine Anwendung sehen, die legitim erscheint, überprüfen Sie sie unbedingt zweimal, bevor Sie sie auf Ihr Handy herunterladen. Durch die Installation von Malware auf Ihrem Handy geben Sie Ihre Daten direkt an den Computer des Hackers weiter, ohne dass Sie es merken.
Um ein sicheres Passwort zu erstellen, können Sie vier verschiedene Wörter verwenden, die nichts miteinander zu tun haben (Groß- und Kleinschreibung), Zahlen und Sonderzeichen mit insgesamt mehr als 12 Zeichen. Versuchen Sie, mit dieser Methode für
alle Ihre Konten ein anderes Passwort zu erstellen.
Kostenloses WLAN nutzen
Waren Sie schon einmal in einem Café, einer Arztpraxis oder einem Flughafen, wo kostenloses WLAN angeboten wurde? Es mag wie ein Wunder klingen, ist aber tatsächlich eine hervorragende Möglichkeit für Hacker, Ihre Daten zu stehlen.
Öffentliches WLAN verfügt über eine ungesicherte Verbindung, die es Kriminellen ermöglicht, heimlich Schadsoftware auf Ihrem Telefon zu platzieren oder wichtige Anmeldeinformationen, E-Mails, SMS und mehr abzurufen.
Schalten Sie vor dem Besuch öffentlicher Orte die WLAN-Funktion Ihres Telefons aus, um eine automatische Verbindung zum offenen Internet zu vermeiden.
Zu viele Informationen auf dem Telefon speichern
Wir nutzen unsere Smartphones heutzutage für fast alles. Daher ist es sinnvoll, persönliche Daten auf dem Smartphone zu speichern. Für Hacker ist es jedoch eine schnelle und einfache Möglichkeit, Adressen, Bankdaten, Fotos, Gesundheitsinformationen und mehr an einem Ort zu stehlen.
Wenn Sie sich Passwörter nur schwer merken können, schreiben Sie Ihre Anmeldedaten auf ein Blatt Papier und bewahren Sie es an einem sicheren Ort bei Ihnen zu Hause auf.
Dadurch können Sie auch Speicherplatz auf Ihrem Gerät sparen, was besonders hilfreich sein kann, wenn Sie
gebrauchte iPhones besitzen.
Gebrauchte Mobilgeräte verfügen möglicherweise nicht über so große Speicherkapazitäten wie neuere iPhones. Daher ist es einfacher, Ihre Daten regelmäßig zu sichern. Aktualisieren Sie Ihr Telefon regelmäßig, damit Sicherheitslücken automatisch geschlossen werden.
Banking über einen Webbrowser
Die meisten Banken in den USA ermöglichen ihren Kunden mittlerweile, ihre Bankgeschäfte online zu erledigen, was sie zu einem leichteren Ziel für Hacker macht.
Wenn Sie über einen Webbrowser auf Ihr Bankkonto zugreifen, besteht möglicherweise das Risiko eines Cyberangriffs, da bestimmte mobile Browser nicht die gleichen Sicherheitsfunktionen wie Bankinstitute nutzen.
Nutzen Sie unbedingt die mobile App Ihrer Bank, um auf Ihr Konto zuzugreifen und so Ihre Sicherheit zu gewährleisten und Ihre Daten zu schützen.
Nachdem Sie nun einige der schwerwiegendsten Fehler bei der Cybersicherheit kennen, die Sie vermeiden sollten, können Sie Ihr Mobilgerät besser verwalten und sich vor Cyberangriffen schützen. Nutzen Sie Ihr Telefon mit Bedacht!